Fortsetzung des Reiseberichts Skandinavien 2021 mit Teil6.

Am nächsten Morgen verließen wir den Campingplatz (CP) Vikhammer/Trondheim, tankten in der neben dem CP liegenden Tankstelle voll und fuhren auf der E6 Richtung Süden.

Durch Trondheim auf die E6 Richtung Süden.

Letztes Jahr (2020) waren wir von Kirkenes bis Oslo komplett über die E6 gefahren. Dieses Jahr auf der Strecke Trondheim - Oslo bogen wir bei Ulsberg auf die 3 (Nord-Österdalsveien) ab. Wir wollten mal wieder im Elchstal vorbeikommen.

Im Tal der Elche.

Der Riesenelch. Einen Elch in Natura haben wir auf dieser Reise leider nicht gesehen.

Info zum Riesenelch, hier Link zu Informationen auf einer HP: 

https://www.reiseziel-erde.de/news/groesster-elch-der-welt-steht-jetzt-in-norwegen

Halt beim Riesenelch. Weiter auf der 3 Richtung Süden.

Auf einem Rastplatz an der 3  trafen wir auf einen der recht seltenen Hobby700.

Auf unserer Reise sahen wir insgesamt drei 280/290 Hobby 600, ein paar der Baureihe bis 2005 und zwei Hobby 700.

Viele Informationen und Tipps über den Hobby 600 sind auf der HP    https://hobby600.de/       zu finden. 

Hier Link zur HP:

 

Die 3 trifft im Raum Hamar wieder auf die E6, wir fuhren daher Richtung Oslo auf der E6 weiter.

Auf dem gut ausgebauten Straßennetz rund um Oslo ging's flott weiter und wir kamen an der Grenze zu Schweden an.

Nach Schweden konnten wir die Grenze ohne Behinderung/Kontrollen passieren, in der anderen Richtung (Schweden-Norwegen) hatte sich ein langer Stau von mindestens 5Km Länge aufgebaut. Die Norweger führten hier offenbar Corona-Kontrollen durch. Mit dem QR-Code auf dem Smartphone geht es bei Kontrollen zwar sofort weiter, das nützt aber auch nichts, wenn man in der Fahrzeugschlange steht. Wir fuhren in Schweden ohne Halt ein.

In Schweden weiter auf der E6 Richtung Göteborg.

Kurze Pause an der E6 in Schweden.

Wir hatten unser Tagesziel (Trondheim-Göteborg) erreicht und wollten in der Stadt auf dem CP übernachten. Leider waren alle Plätze auf dem CP für Übernachtungen besetzt. Da ich keine Lust hatte, wieder durch die ganze Stadt zurück auf die E6 zu fahren, um weiter südlich einen CP zu suchen, übernachteten wir auf einem großen Parkplatz (mit Ticket Automat) oberhalb des CP.  Das Übernachten ist dort zwar nicht ganz unproblematisch, aber mit verrammelten Türen schliefen wir gut. Zuerst standen wir alleine unter einer Laterne auf dem großen Platz, später hatten sich 2 weitere Übernachter dazu gestellt.

In Göteborg hatten wir nochmals vollgetankt und starteten Richtung Heimat.

An der E6 bei Varberg liegt die Museums-Radiostation Grimeton. Ein Besuch steht leider noch aus.

Weiter auf der E6 bis Malmö und über die Brücken von Öresund und Störebelt.

Die Grenze zwischsen Schweden und Dänemark liegt in der Mitte der Öresund Brücke.

An der Maut-Station in Schweden und auch in Dänemark fanden keinerlei Kontrollen statt.

Wir konnten daher ungehindert die Brücken passieren.

Richtung Westen wurde das Wetter besser, die Sonne ließ sich blicken.

Bei Kolding erreichten wir wieder die altbekannte E45. Auf der E45 waren wir im hohen Norden als normale Landstraße gefahren, hier natürlich als Autobahn. Die E45 (A7) konnten wir fast bis nach Hause nutzen.

Nicht mehr weit bis zur Bundesgrenze.

Im Internet hatten wir Hinweise auf Kontrollen an der Grenze gelesen. Wegen der angegebenen Corona-Werte hatten wir Dänemark ohne auszusteigen durchquert. An der Bundesgrenze fanden aber keinerlei Kontrollen statt, wir konnten ohne Halt wieder in Deutschland einreisen.

Anmerkung: Nach Hinweisen des RKI im Internet haben wir, wieder zu Hause, trotz vollständiger Impfung, zusätzlich beim AWO-Testzentrum einen Corona-Test durchgeführt. Natürlich alles ok.

Im Reisezeitraum wurde der QR-Code auf dem Smartphone bei Einreise in Finnland und Norwegen abgefragt.

Hierdurch war dort eine Einreise ohne Verzögerung/Test möglich.

Back in Old Germany.  Hier auf der Hochbrücke bei Rendsburg.

Der erwartete Stau vor Hamburg, aus Richtung Norden kommend, war nicht vorhanden. Die "ewige Baustelle" vor Hamburg war einer modernen Anlage zur Verkehrsführung gewichen. Toll, ohne Stau weiter.

Die in Richtung Norden fahrenden Verkehrsteinehmer mussten aber mehr Geduld haben, unsere Richtung war frei.

 

Selbst vor dem Elbtunnel in Richtung Süden kein Stau, flott weiter.

So schnell sind wir selten durch Hamburg gekommen, weiter auf der E45/A7 Richtung Süden.

Auch auf den bekannten "Stauabschnitten"  Soltau, Hannover und Seesen diesmal ohne größere Behinderungen.

So kamen wir am Abend, noch bei Tageslicht, zu Hause nach 1000Km Tagesetappe wohlbehalten an.

Fazit der Reise: Auch die Tour "Skandinavien 2021" hat wieder viel Spass gemacht. Unser Oldtimer WOMO Anton lief ausgezeichnet,  keinerlei Ausfälle oder Störungen.

Bedingt durch die mehrtägigen Aufenthalte in Stockholm, Helsinki und Trondheim betrug diesmal die Fahrstrecke "nur" 5915 Km.

 

Ende des Reiseberichts.