Wir starteten zu unserer Norwegenreise 2022 am 23. Juli. Die Fahrtroute führte auf der A7/E45 über Hannover, Hamburg, ab Kolding auf der E20 in den Raum Kopenhagen, dort Übernachtung.

Am nächsten Tag weiter auf der E20 über die Brücken  Großer Belt und Öresund nach Malmö. Ab Malmö auf der altbekannten E6 über Göteborg nach Oslo. In Oslo waren alle Campingplätze (CP)

belegt, wir fanden aber auf dem Stellplatz am Yachthafen einen Übernachtungsplatz. Am nächsten Tag ab Oslo über die E6 bis Hamar, dort das Eisenbahnmuseum besichtigt. Ab Hamar Teilstück E6,

die 4 bis Gjövik, auf der 33 und der E16 durch eine bergige Landschaft bis Fagernes, dort Übernachtung auf einem CP. Am nächsten Tag weiter auf der E16 über Borgund (Stabkirche),

auf der E16 und der E5 mit mehreren Fähren über Fjorde bis Skei, auf der E39 bis Stryn, weiter E15/E39 mit mehreren Fähren über die Fjorde, bei strömenden Regen in Alesund angekommen.

Dort Übernachtung auf einem CP. Am nächsten Tag über Fähre bis Molde, weiter auf der E39 bis Trondheim, wo wir am Nachmittag eintrafen. Wir hatten Glück und fanden auf dem großen Wohnmobil

Stellplatz "Parking for Campers" an der Maskinistgata 2 noch einen Stellplatz. Der Platz liegt zwischen Hafen und Innenstadt, hat über 80 Stellplätze, vieles ist zu Fuß zu erreichen. Der Platz

ist in der Hauptreisezeit oft schon früh belegt. An diesem Platz standen wir 3 Tage. Fahrten nach außerhalb wurden mit dem PKW unseres Sohnes Gerrit durchgeführt. Am nächsten Tag wurde ein Bummel

durch Trondheim durchgeführt. Wir waren ja schon mehrmals in Trondheim und kannten schon so einiges. Besucht wurde das Schifffahrtsmuseum, die Altstadt mit der Brücke Gamle Bybro, am

Nidarosdom wurde ein Fest vorbereitet (Olavfest)  zahlreiche Verkaufsbuden waren vorhanden, auch ein Markt fand in der Nähe statt. Da war richtig was los. Am nächsten Tag sahen wir uns den modernen Hafen an,

dort lagen mehrere Kreuzfahrtschiffe. Am Nachmittag war etwas besonderes geplant. Ein Besuch in Stiklestad, das etwa 90 Km nördlich von Trondheim liegt. Dort waren wir im Laufe der letzten Jahre schon 2 mal gewesen, hatten dort das Kulturzentrum, die historischen Häuser und die Theaterbühne besichtigt. Nun waren wir am 29. Juli dort oben und konnten somit die Theateraufführung besuchen:  

"Im Nationalen Kulturzentrum Stiklestad wird alljährlich um den 29. Juli das „Schauspiel vom Heiligen Olav“ (Spelet om Heilag Olav) aufgeführt."

Wirklich eine beeindruckende Aufführung. Wir waren zu dritt mit Gerrit's PKW hingefahren. Sehr empfehlenswert. Am nächsten Tag war Arbeit angesagt. Der Umzug von Gerrit von Trondheim (Mittelnorwegen)

nach Kristiansand (Südwestnorwegen) musste durchgeführt werden. Gegen Mittag waren WOMO und Pkw vollgepackt, die Wohnung abgegeben und die Fahrt begann. Die Entfernung zwischen Trondheim

und Kristiansand beträgt etwas über 800 Straßenkilometer. Mit dem WOMO fuhren wir bis Oslo komplett über die E6, danach über Drammen auf der E18 bis Kristiansand. Gerrit mit dem Pkw verließ bei Ulsberg

die E6, um auf der 3 zu fahren, die etwas schneller sein soll. Die 3 trifft im Raum Hamar wieder auf die E6, danach wieder die gleiche Strecke wie vorher beschrieben. Gerrit war mit dem Pkw ca. 60 Minuten schneller.

Weil wir erst in der Nacht angekommen waren, wurde erst am nächsten Tag der Hausrat ausgeladen und in die Wohnung gebracht. Die Wohnung ist teilmöbiliert und wir konnten somit schon im Haus übernachten.

Am nächsten Tag machten wir einen Bummel durch Kristiansand, zum Hafen und in die Innenstadt sind es etwa 30 Minuten zu Fuß. Am späten Nachmittag wurden noch einige Gegenständen für die neue Wohnung

eingekauft. Am nächsten Tag Start nach Hause. Von der Wohnung zur Ablegestelle im Hafen sind es mit dem WOMO nur ca. 10 Minuten Fahrtzeit.  Colorline legte pünktlich ab und um 12.00 Uhr waren in Hirtshals/Dänemark

alle Fahrzeuge von Bord runter. (3Std.15 Min auf See.). Erst bis Aalborg auf der E39, danach durchgehend auf der E45/A7 bis fast vor die Haustür in Hann Münden. Noch bei Tageslicht waren wir wieder zu Hause angekommen.

Bei dieser Reise sind wir 4100 Km gefahren.

 

Bei den Fotos sind weitere Informationen/Einzelheiten aufgeführt

Unterwegs in Dänemark

Übernachtung am späten Abend auf einem Strandparkplatz im Raum Kopenhagen.

Etwa 10 Wohnmobile (WOMO's) übernachteten auf den Strandparkplätzen. Um noch einen CP zu suchen, war es schon zu Spät.

Kleine Pause bei gutem Wetter

Hier in Oslo hat es aber zeitweise stark geregnet. Sämtliche CP's, auch der große CP Ekeberg waren komplett belegt. 

Wir fanden einen Platz am Yachthafen, ein großer Platz, wo im Winter die Boote abgestellt werden.

Ent-und Versorgung vorhanden, Duschmarken erforderlich, die nur gegen Kronen abgegeben werden. Euro nimmt man

dort nicht. Eine Geldautomat (Minibank) liegt etwa 200 Meter entfernt. 

Wir sind am Eisenbahnmuseum in Hamar angekommen. Auch hier regnete es zeitweise recht stark.

Im Museum waren wir erstmalig im Jahre 2007.

In der Halle am Eingang. Teilweise waren die Exponate umgestellt worden.

Hier ein Zug aus den Jahren um 1860. Es werden die Waggons mit den verschiedenen Klassen ausgestellt.

Die damalige 4. Klasse. die Reisenden saßen im Freien. Die 4. Klasse wurde aber später in 3. Klasse (geschlossen) umgewandelt.

Beschreibung der 4. Klasse und des "Königswagens"

Königswagen

Wagen der 1.-und 2. Klasse, siehe Beschreibung.

Die Lokomotive um 1860

Fahrt mit der Kleinbahn zu den Hallen am anderen Ende des Museums.

Wir sind mit der Kleinbahn das kurze Stück bis zum Ende der Strecke gefahren, dort stehen weitere Hallen.

Die Dovreriesen die stärkste Baureihe der Dampflokomotiven, die in Norwegen eingesetzt waren.

Dort gab es einiges zu tun.

Die Lok Nr. 470 wurde 1941 von Krupp in Essen geliefert.

Hier am Ende der Kleinbahnstrecke sind neben der Fahrzeughalle weitere Ausstellungen zu besichtigen.

In einer Ausstellugshalle sind verschiedene historische Gegenstände ausgestellt.

Hier einTelegraph, mit dem mittels Hand Morsecode die Zugnachrichten ausgetauscht wurden. Auf dem Streifenschreiber wurde der Morsecode aufgezeichnet,

danach alles wichtige auf Papier (Log) als Text niedergeschrieben. Auch in Deutschland wurde vor der Telefonzeit so verfahren.

Es regnete mal wieder recht stark, wir stärkten uns erstmal im historischen Restaurant Wagen mit norwegischen Waffeln.

An der Strecke zum Eingang wurden verschiedene frühere kleine Bahnhöfe aus verschiedenen Landesteilen Norwegens aufgestellt.

Hier eine Bahnhofshalle mit Elchkopf. 

Etwas weiter Richtung Eingang befindet sich eine weitere Halle mit Lokomotiven.

So einen Schneeschieber konnte man sicher dort im Winter gut gebrauchen.

Wir beendeten den Besuch im Eisenbahnmuseum, gingen zum Parkplatz und sahen von dort nochmal die Kleinbahn vorbeidampfen.

Wir starteten und fuhren Richtung Fjordnorwegen.

Weiter im Reisebericht mit Norwegen 2022-2  -  Nächste Seite