Wir waren in Hamar losgefahren und in Richtung Fjordnorwegen unterwegs.

Unterwegs auf der 33 und der E16 durch hochgelegene, teilweise einsame Landschaften.

Kurze Pause

Nach der Übernachtung in Fagernes auf einem schönen CP, kamen wir an der Stabkirche von Borgund vorbei.

Weiter auf der E5

Fährverbindungen auf der E5, ab Skei auf der E39.

Zeitweise regnete es stark mit kräftigem Wind. Hier auf der E39 Richtung Volda.

Brücke für Tiere.

Wir hatten bei starken Regen auf einem CP in Alesund übernachtet und fuhren weiter auf der E39 Richtung Molde.

Fährverbindung Richtung Molde. Es hatte etwas aufgeklart, aber starker Wind war noch vorhanden.

Der Wind war so stark, daß sogar Wasser durch die Bugklappe eindrang.

Kleine Pause im Regen.

Unterwegs auf der E39 Richtung Trondheim.

Wir hatten am Nachmittag den Stellplatz "Trondheim parking for campers" , in der Mastkinistgata 2 erreicht. Dieser hat über 80 Stellplätze, ist aber in der Hauptreisezeit

oft voll belegt. Wir hatten Glück, es waren noch einige Plätze frei. In den nächsten Tagen war um diese Zeit schon alles belegt. Wir parkten dort 3 Tage.

Die Bezahlung findet am Automaten (Karte) statt, die Parkzeit kann genau vorgewählt werden. Die Kosten für die 3 Tage Parkzeit betrugen ca. 100€.

Direkt neben dem Stellplatz befindet sich ein Busplatz, von dem aus Linienbusse eingesetzt werden. Der Stellplatz liegt recht zentral und man ist schnell in der Innenstadt oder

am Hafen. Ent-und Versorgung vorhanden, leider keine Sanitäranlagen. Wir hatten den Stellplatz schon mehrmals angefahren. Eine Alternative ist bei Vollbelegung

der ca. 15Km entfernt, nördlich von Trondheim an der E6 liegende CP in Vikhammer, dieser war zum Reisezeitpunkt nach Maps aber geschlossen.

 

 

 

Später waren wir mit unserem Sohn Gerrit in Trondheim unterwegs.

Am nächsten Tag bummelten wir durch Trondheim, sahen neben bekannten Dingen auch noch manches Neues.

Um vom Stellplatz aus zu Fuß in die Innenstadt zu gelangen, stehen 3 Brücken zur Auswahl.

Das Schifffahrtsmuseum hatten wir vorher noch nicht besucht.

Hier waren wir früher schon mehrmals gewesen, in der Kjöpmannsgata mit der Brücke Gamble Bybro und den Lagerhäusern.

Auf der Brücke Gamble Bybro

Aussichtspunkt in der Kjöpmannsgata.

Blick auf die bekannten historischen Lagerhäuser.

Blick von der Gamble Bybro zur anderen Seite.

Dann gingen wir zum Nidarosdom.

Hier waren wir beim letzten Besuch zur Turmbesteigung die über 170 Stufen hochgestiegen. Heute fanden vor dem Dom Vorbereitungen für das Olavfest statt.

Nach dem Besuch am Dom gingen wir zum Stellplatz zurück.  Abends waren wir mit Gerrit zum Abschußessen Trondheim

im Restaurant Egon im Fernmeldeturm hoch über Trondheim zusammen.

Am nächsten Vormittag gingen wir zum modernen Hafen in Trondheim. Hier hatten Kreuzfahrtschiffe angelegt.

In Trondheim am Hafen. Im Hintergrund die Festungsinsel Munkholmen, die wir bei einem früheren Besuch besichtigt hatten.

Am Nachmittag stand ein besonderes Highlight auf unserem Besuchsprogramm. Stiklestad liegt ca. 90 Km nördlich von Trondheim, mit Gerrit in seinem Pkw fuhren wir

dorthin, das WOMO hatte Pause. In Stiklestad  waren wir in den letzten Jahren schon 2 mal gewesen, hatten uns damals das Kulturzentum, die historischen Häuser

und die Bühnenanlage angesehen. Dieses Jahr passte es terminlich, denn am 29. Juli jeden Jahres erfolgt dort auf der Freilichtbühne die Theateraufführung über

die Schlacht von Stiklestad, ein wichtiges Ereignis in der Geschichte Norwegens.

Siehe Hierzu folgende Links:

König Olaf - Schlacht von Stiklestad
Theateraufführung Stiklestad

Tipp: Wegen der hinter der Bühne tiefstehenden Sonne, die nur teilweise durch Bäume verdeckt wird, ist es ratsam, eine Schirmmütze, oder wie auf

dem Foto einige Zuschauer, einen Sonnenschutz zur besseren Erkennbarkeit der Bühne zu tragen.

Unten sitzt das Orchester und der Chor.

Die Reiterei trifft ein.

Die Fotoaufnahmen sind wegen des Gegenlichtes nicht so einfach.

König Olav

Nach Beendigung der Aufführung Beifall für die Schauspieler und die gesammte Mannschaft.

Rückfahrt nach Trondheim.

Jetzt ist Arbeit angesagt. Der Umzug Gerrits von Trondheim nach Kristiansand.

Von der alten Wohnung zur NTNU waren es nur 10 Minuten zu Fuß.

WOMO und Pkw werden mit Hausrat beladen.

Start ist gegen Mittag auf die gut 800 Km bis Kristiansand.

Wir fuhren mit dem WOMO komplett über die E6 bis Oslo, Gerrit auf der 3 bis Hamar, dann ebenfalls E6 bis Oslo, ab Oslo

auf der E18 bis Kristiansand. Die E18 ist auf die 300 Km Strecke komplett beleuchtet, sodass man auch in der Nacht angenehm fährt.

Gerrit war mit dem PKW über die 3 auf die 800 Km Strecke ca. 1 Stunde schneller.

Weil wir erst in der Nacht angekommen waren, wurde erst am Morgen ausgeladen.

Am nächsten Tag machten wir einen Bummel durch Kristiansand, gingen runter zum Hafen und Innenstadt.

Hier läuft die Schnellfähre von Fjordline im Hafen ein, diese hat eine Fahrtzeit auf See nach Hirtshals (DK) von 2 Std und 15 Minuten.

Wir fuhren am nächsten Tag mit der großen Fähre von Colorline, hier eine Fahrtzeit auf See von 3 Std 15 Minuten, jeweils plus

Ein-und Ausladezeit.

In Kristiansand waren wir am Yachthafen und der Innenstadt unterwegs.

Innenstadt von Kristiansand.

Am nächsten Morgen fuhren wir früh runter zum Hafen, denn um 8.00 Uhr startete Colorline nach Hirtshals.

Blick auf die Abfahrtstelle der Fähren, hier noch mit Fjordline.

Wir stehen auf der Fähre und starten gegen 08.00 Uhr nach Hirtshals (DK).

Um ca. 12.00 Uhr fuhren wir in Hirtshals ab, komplett auf der E45 bis fast vor unsere Haustür zu Hause.

Auch in Hamburg lief's wieder recht gut, in Hamburg war Richtung Norden ein längerer Stau zu sehen.

Wir kamen noch bei Tageslicht gut zuhause in Münden an. Wieder war eine schöne Norwegenreise zu Ende gegangen.