Fortsetzung des Reiseberichts über unsere Urlaubsfahrt im Juni 2018 durch Polen.

Wir fuhren weiter ab Olsztynek  (Hohenstein) in Richtung Masuren.

Eine weite Landschaft

Wir fahren auf einer Schnellstraße

Aber auch quer durchs Land auf solchen Pisten

Weite Landschaft

Wir kamen in Elk (Lyck) an

Hier, auf dem Campingplatz Nr.62 waren wir eingetroffen

Dann passierte es.  Beim Rangieren/Einparken steckte plötzlich der Rückwärtsgang fest. Mit vereinten Kräften schoben wir das WOMO mit getretener Kupplung auf den seinen Stellplatz. Hier standen wir nun als wäre nichts gewesen.

In Elk gestrandet!

Auch der freundliche Platzwart und andere Helfer konnten nichts finden, Getriebe defekt.

Nach einigen Telefonaten mit dem ADAC und Unterstützung vom CP wurde am nächsten Nachmittag unser WOMO aufgeladen und zu einer großen FIAT-KIA Werkstatt am Ortsrand von Elk transportiert.

Noch zum CP: Entsorgung/Sanitär alles ok, sehr freundliche und hilfsbereite Angestellte auf dem CP.

Auf zur Werkstatt.

Unser WOMO wurde bei einer großen KIA/Fiat Professional Werkstatt abgestellt. Einige Sachen fürs Hotel nahmen wir aus dem Auto. Es war schon Spätnachmittag, wir sagten reparieren, sollten am nächsten Morgen gegen 8 Uhr vorbeikommen.

 

Wir fuhren mit einem Taxi in die Stadt, an verschiedenen Hotels vorbei. Der Taxifahrer meinte hier nicht. Er fuhr direkt zum Hotel "Kuznia Smaku" und meinte hier ok.

Dieses war wirklich ein super Tipp.

Ein großes Zimmer (Nr.16), mit breitem Balkon direkt zum See, Ledersesseln und großem Fernsehgerät. Da konnten wir die Strandung gut überstehen.

Am nächsten Morgen gegen 08.30 Uhr fuhren wir mit dem Taxi zur Werkstatt. "Ob für ein 33 Jahre altes Mobil noch ein Getriebe aufzutreiben ist?", dachte ich. Weit gefehlt, das WOMO stand schon auf der Hebebühne, das Getriebe war offen und wurde untersucht. Am Nachmittag sollten wir gegen 5 Uhr vorbeikommen. Um 5 waren wir wieder in der Werkstatt, das Getriebe war noch zerlegt, ein fehlendes Teil müsste über Nacht beschafft werden, morgen Nachmittag wäre alles fertig. Wir fuhren also mit dem Taxi wieder zum Hotel Kuznia Smaku und konnten somit an einem  2. Tag die Stadt Elk besichtigen.

Unterwegs in Elk

Großer Balkon mit Seeblick

An der Srandpromenade

Der Wasserturm von Elk

Gesehen haben wir allerdings dort niemanden

Wir sind beim Eisenbahnmuseum in Elk angekommen. Dieses liegt beim Hauptbahnhof. Im Freilandmuseum sind neben Normalspur Fahrzeugen auch Lokomotiven und Waggons der bekannten Schmalspurbahn ausgestellt. Die Schmalspurbahn startet auch von dort. Leider fuhr die Bahn heute nicht und somit konnten wir keinen Ausflug unternehmen.

Wir sind am Bahnhofsplatz in Elk. In der Nähe fahren auch Fernbusse bis Hannover und Kassel ab. Diese etwas älteren Modelle fahren aber ins Baltikum.

Ein Elch in Elk.

Aus Wikipedia:  Der Stadtname Elk bezieht sich aber nicht auf den Elch, sondern auf eine Wasserpflanze. Auch der ehemalige Stadtname Lyck bezieht sich auf eine Teichrose (Gelbe Mummel).

Die frühere evangelische Pfarrkirche, heute römisch-katholische Herz Jesu Kirche

Unser Hotel Kuznia Smaku. Hat uns sehr gefallen. Schönes geräumiges Zimmer (Nr. 16) mit großem Balkon. Service ok.

Im Gastraum.  Schmackhafte Gerichte. Großes Plus: Speisekarte auch in Deutsch. Service ok. Im Hintergrund läuft angenehme Musik in englischer Sprache.

Am frühen Nachmittag noch ein Spaziergang zur Schlossinsel

Die ehemalige Ordensburg Lyck wartet noch auf die Renovierung. Sie diente als Kaserne und Gefängnis. Hat sich wohl noch kein Investor gefunden.

Wir waren wieder im Hotel, als das Handy klingelte. Das WOMO war fertig. Wir fuhren mit dem Taxi zur Werkstatt.

Wir waren angenehm überrascht. Getriebe war repariert. Ob die Reparatur zu Hause so schnell und in dieser Weise geklappt hätte, ist auch nicht sicher. In Polen repariert man noch und baut nicht nur Austauschteile ein. Ein dickes Lob an die FIAT-Werkstatt in Elk. 

Auf Wiedersehen, Hotel Kuznia Smaku

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