Vom 27-30.September 2019 waren wir zu einem Kurztrip nach Norwegen gefahren. Grund war der Umzug Gerrits von Grimstad in Südnorwegen nach Trondheim. Start war am 27. September früh am Morgen in Hann. Münden, über Hannover, Hamburg, Flensburg und weiter auf der E45 durch Dänemark erreichten wir gegen 17.00 Uhr den Fährhafen in Hirtshals. Mit der Schnellfähre FjordCat, 2,15 Std. Dauer der Überfahrt, kamen wir in Kristiansand am Fährhafen in Norwegen an. Weiter nach Grimstad, dort Übernachtung. Am nächsten Morgen wurde Hausrat verladen, welcher wegen der Größe nicht im PKW zu transportieren war. Gegen 10.00 Uhr starteten wir und fuhren auf der E18 bis Oslo, danach auf der E6 Richtung Norden.  Die E6 waren wir schon mehrmals gefahren. Über Hamar, Lillehammer, Otta usw. ging die Fahrt zügig voran, weiter im Norden befindet sich leider eine riesig lange Großbaustelle, welche die Fahrt deutlich verlangsamte. Am Abend erreichten wir Trondheim. Nach dem  Ausladen fuhren wir auf den großen Wohnmobistellplatz in der Maskinistgata 2 in Trondheim. Dieser Stellplatz liegt recht zentral und ist gut für einen Kurzbesuch in Trondheim geeignet, Strom und Entsorgungsmöglichkeit vorhanden. Der Platz war Ende September noch gut zur Hälfte besetzt, soll aber in der Hauptreisezeit schon früh gefüllt sein.

Hier Link.   https://www.google.com/maps/place/Trondheim+parking+for+campers/@63.4341624,10.3355603,12z/data=!4m8!1m2!2m1!1sWohnwagen-Parkplatz!3m4!1s0x466d310a7d22ffff:0xd778900ff53e4968!8m2!3d63.4382392!4d10.4205435?hl=de-DE

Nach der Übernachtung (25€) fuhren wir nochmals zu Gerrits neuer Wohnung und starteten danach Richtung Süden. Zuerst auf der E6, danach um die Großbaustelle auf der E6 zu umfahren, ab Ulsberg auf der Straße Rv3 (grüne Schilder) weiter Richtung Süden. Die 3 führt durchs Gebirge und Waldgebiete. Auf der 3 war am Sonntag erstaunlicherweise starker LKW-Verkehr, die fahren dort aber recht flott und es ging gut vorwärts. Auf der 3 kamen wir im "Elchtal" an einem Haltepunkt (Rastplatz Bjøråa) mit einer großen Elch Statue vorbei. Bei Hamar fuhren wir wieder auf die E6, auf der E6 weiter über Oslo, Moss bis Fredikstad, um dort auf einem Stellplatz am Jachthafen (Marina) zu übernachten. Start am nächsten Morgen, weiter auf der E6 über Göteborg, Halmstad bis Malmö, über die Öresundbrücke auf der E20, nach Dänemark, über die Störebeltbrücke über Nyborg bis Kolding. Wegen des starken Sturms war die Fahrt über die Brücken mit dem WOMO recht abenteuerlich. Nach Kolding weiter auf der E45 bis Flensburg, wo wir wieder Deutschland erreichten. Der Elbtunnel in Hamburg stellte am Abend kein großes Hindernis dar, über Hannover kamen wir gegen 23.00 Uhr wieder wohlbehalten zuhause in Hann. Münden an.

Es war wieder eine interessante Fahrt. 

 

Hier einige Fotos:

Am Fährhafen in Hirtshals

Wir stehen In der kleineren Schnellfähre FjordCat, nur 2,15 Std Fahrtzeit von Hirtshals nach Kristiansand. Hier passen aber nur wenige höhere Fahrzeuge rein (4 Meter), die Begrenzung für die anderen Fahrzeuge nach Schild 2,95 Meter, man wird als höheres Fahrzeug als letzter reingewunken, fährt aber rückwärts rein vor die anderen Fahrzeuge und kann somit als erster rausfahren. Hatte vorsorglich für 4 Meter Höhe gebucht. Bei starkem Sturm fährt FjordCat nicht, man muss dann auf die großen Fähren ausweichen. In der Hauptreisezeit ist wohl eine rechtzeitige Buchung für Fahrzeuge über 2,95 Meter Höhe ratsam, um die Schnellfähre nutzen zu können.

Hier link zu den Daten der Schnellfähre Fjord Cat:

Wir sind in Norwegen angekommen.

Einladen des Hausrats, der nicht in den PKW passt.

Und Abfahrt

Bereits die Rückfahrt am nächsten Tag auf der Rv3 Richtung Süden

An der 3 im "Elchtal" ein Halteplatz mit großer Elch-Statue und WC-Anlage. (Rastplatz Bjøråa)

Und weiter auf der 3 nach Süden

Riesenelch Norwegen

Nach der Übernachtung in Fredrikstad haben wir bei Malmö in Schweden die Brücken über den Öresund und den Störebelt erreicht. Bedingt durch den Sturm war die Fahrt über die Brücken recht abenteuerlich.

 

Nach der "Sturmfahrt" über die Brücken verlief die Weiterfahrt ruhiger. Gegen 23.00 Uhr kamen wir wieder wohlbehalten zu Hause in Hann. Münden an.

Ende des Berichts