Im Juli 2026 führten wir eine Reise nach Schweden und Norwegen durch.

Die Fahrt erfolgte ab Hann. Münden über Hannover, Flensburg, Kolding, auf der E20 über die Störebelt - und Öresundbrücken bis zur Übernachtung auf einem Stellplatz (Marina) in Malmö. Am nächsten Morgen fuhren wir weiter, um die Museums - Radiostation Grimeton (Sendeanlage SAQ) in der schwedischen Gemeinde Varberg, ein technisches Meisterwerk und UNESCO-Weltkulturerbe, zu besichtigen. Grimeton liegt gut 200 Km nördlich von Malmö und ist gut von der E6/E20 aus zu erreichen. Nach der Besichtigung besuchten wir den Ort Varberg, weiter gings nach Göteborg. Nach Durchfahren von unzähligen Baustellen im Ort fuhren wir jedoch weiter auf der E6 nach Norden, um im Raum Fjällbacka zu übernachten. Der angefahrende Campingplatz (CP) war leider ausgebucht, wir fuhren weiter und sahen am Ortsrand einen großen Parkplatz, wo schon etwa 20 Wohnmobile (WOMOS) zur Übernachtung standen. Dort konnten wir kostenlos über Nacht parken. Am nächsten Tag fuhren wir zuerst über kleine schwedische Inlandstraßen, danach auf der E6, überfuhren bei Svinesund die Grenze Schweden - Norwegen, weiter auf der E6 bis Oslo. In Oslo übernachteten wir, wie schon bei früheren Besuchen in Oslo, auf der Marina Sjölyst. Diese liegt am Stadtrand, die Innenstadt ist von dort aus gut zu erreichen. Am übernächsten Tag verließen wir Oslo und fuhren auf der E18 bis Kristiansand, wo wir bei unserem Sohn Gerrit wohnen konnten, WOMO Anton hatte einige Tage Pause. Von Kristiansand ausgehend wurden mit dem PKW verschiedene Orte und Museen besucht. Hier z.B. das Kristiansand Freiluftmuseum auf Kongsgärd, das Heimatmuseum in Mandal und der interessante Ausflug mit der Setesdalsbahn.

Zur Rückreise nutzten wir die Schnellfähre Fjordline FSTR (Katamaran), Kristiansand (N)- Hirtshals (DK), nur 2,25 Std. Überfahrzeit, längs durch Dänemark mit kurzer Rast in Randers, Flensburg, Hamburg; Hannover bis nach Hause in Hann. Münden

Fahrstrecke knapp 2700 Km, unser Oldtimer Anton ist wieder bestens gelaufen. 

 

Weiter mit Einzelheiten und den Fotos:

 

Oldtimer Anton ist Startklar

 

 

 

Nach kleineren Staus bei Dorfmark/Soltau auf der A7

 

Wie immer, Staus in Hamburg.

Hinter Hamburg Richtung Norden liefs besser, aber die Staus Richtung Süden hatten einige Kilometer Länge.

Bis Flensburg liefs dann besser, mit etwas Verzögerung auf der Hochbrücke bei Rendsburg

In Dänemark gings gut vorwärts, E45 bis Koldung, danach E20 über die Brücken, hier auf der Störebeltbrücke.

Kleine Insel Sprogö mitten im Störebelt an der E20, Zufahrt verboten, ist Naturschutzgebiet.

Der Tunnel bei Kopenhagen.

Mitten im Öresund, auf der Öresundbrücke Grenze zwischen Dänemark und Schweden.

Wir sind in Malmö angekommen und haben nach Fahrt quer durch die Stadt unseren Übernachtungsplatz Marina/Stellplatz Lagunen erreicht.

Wir hatten mit Glück einen der letzten freien Plätze ergattert.

Am nächsten Morgen Weiterfahrt durch Malmö zur E6.

Unterwegs auf der E6 Richtung Varberg/Grimeton.

Hinweis auf der E6 zum Museum.

An der historischen Funkanlage in Grimeton angekommen.

 

Hier Informationen zur Anlage:

Längswellensender Grimeton in Schweden
Grimeton
Museumssender Grimeton

Auch in Deutschland  gab es einen Längswellensender, (Goliath),  der bis 1945 der von der Kriegsmarine genutzt wurde.

Vor etlichen Jahren erzählte mir ein Funkamateur und ehemaliger U-Bootfunker, dass der Sender Goliath bis in den Indischen Ozean zu empfangen war.

Hier Informationen von Wikipedia:

Weiter geht es mit dem Besuch in der Museumsfunkanlage Grimeton.

Das Senderhaus.

Später wurden auf dem Gelände weitere Sendeanlagen errichtet.

Auf dem Museumsgelände ist auch eine moderne Amateurfunkstelle eingerichtet. Zur Besuchszeit war jedoch niemand vor Ort.

Nach dem Besuch an der Museumsfunkstelle fuhren wir durch den Ort Varberg.

In Varberg

Weiter geht es auf der E6.

In Fjällbacka wollten wir auf einem CP übernachten, dort war allerdings alles ausgebucht. Wir fuhren weiter und fanden am Ortsrand einen Parkplatz, wo schon mehrere WOMOS standen. Dort konnten wir über Nacht kostenlos parken.

Danach fuhren wir auf kleinen Straßen durchs Land. Hier steht noch die Milchkanne vor der Tür.

Später fuhren wir wieder auf die E6, um die Grenze zu Norwegen zu erreichen.

An einer Raststelle (Tanne) sind Mamutknochen, die wohl in der Gegend gefunden worden, ausgestellt.

Weiter geht es im Reisebericht auf Seite 2.