Aktuelles:

Die Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Münden ist am 10.10.2020 geplant.

Informationen aus dem Ortsverein

Link zur Homepage von Dr. Karin Weber-Klatt

Informationen aus dem Ortsverein:

Aufstellungsversammlung zur Wahl der Kandidatin zur Bürgermeisterwahl in Münden

 

Am Samstag, 18. Juli 2020 fand unter strengen Corona-Auflagen die Aufstellungsversammlung zur Wahl der Bürgermeisterkandidatin der SPD Hann. Münden für die Kommunalwahl 2021 statt. Ursprünglich sollte diese bereits früher stattfinden, Corona-bedingt musste diese verschoben werden.

61 Genossinnen und Genossen hatten sich eingefunden, um in den Kommunalwahlkampf 2021 zu starten und eine Bürgermeisterkandidatin zu nominieren. Es ist die erste Bürgermeisterkandidatin überhaupt für die SPD Hann. Münden und die Stadt selbst.

Zuvor wurde durch den Vorstand des Ortsvereins der SPD Hann. Münden eine Findungskommission eingesetzt, die eine geeignete Kandidatin im Rahmen eines Assessmentcenter-Verfahrens aus mehreren Kandidatinnen und Kandidaten ausgewählt hat. Die Ausschreibung wurde bundesweit durchgeführt.

Bei der Wahl wurde Dr. Karin Weber-Klatt einstimmig bei einer Enthaltung zur Bürgermeisterkandidatin der SPD Hann. Münden für die Wahl zur Bürgermeisterin / zum Bürgermeister der Stadt Hann. Münden gewählt.

Der Vizepräsident des Deutschen Bundestages und Unterbezirksvorsitzende Thomas Oppermann richtete seine Grußworte aus. Er resümierte auch, dass die Findungskommission eine gute Wahl getroffen hätte und sicherte im Falle einer Wahl seine volle Unterstützung zu.

Dr. Karin Weber-Klatt stellte in ihrer Bewerbungsrede ihren Lebenslauf dar, sie hat u.a. als frühere Stellvertretende Leitung des Referats Recht der Stadt Göttingen langjährige Verwaltungserfahrung erworben, arbeitet jetzt als Richterin am Sozialgericht und ist Vorsitzende von  zwei Kammern. Sie stellte heraus, dass sie sich insbesonders  für junge Familien, ältere Menschen, Förderung des Tourismus  und eine Entschuldung der Stadt Hann. Münden  einsetzen wird.

Zusammen mit ihrem Mann, mit dem sie zwei erwachsene Kinder hat, lebt sie in Göttingen.

"Du bist in Göttingen losgefahren, aber heute in Hann. Münden angekommen" - stellte die Ortsvereinsvorsitzende Gudrun Surup lächelnd am Ende der Rede von Dr. Karin Weber-Klatt fest. So wurde sie von allen Ortsvereinsmitgliedern gewählt. Selbst der aus seinem Heimatort Bovenden angereiste Kreisrat und Sozialdezernent des Landkreises Göttingen und designierte Landratskandidat Marcel Riethig konnte den Mündener Genossinnen und Genossen die besten Glückwünsche übermitteln und versichern, dass "heute die beste Kandidatin für Hann. Münden" aufgestellt wurde.

Auch der Landtagsabgeordnete Gerd Hujahn unterstrich, dass er Dr. Karin Weber-Klatt voll und ganz unterstützen wird und sich auf Landesebene für eine bessere Vernetzung stark machen wird.

 

Die Vorstellungsrede der Kandidatin

Gratulationen zur Wahl, Glück auf !

Hinweise/Informationen/Aktionen vom SPD-Ortsverein Hann. Münden:                    (= Stadtbezirke Kernstadt und Dörfer)

 

https://spdhannmuenden.de/

Mitgliederversammlung und Aufstellungsversammlung am Samstag, den 18.Juli 2020

Mitgliederversammlung SPD OV Münden

Informationen vom Ortsverein:

Wie erleben Sie als Vorsitzende des GA  (Gudrun Surup) die Corona-Situation in Hann. Münden?

Zunächst einmal erlebe ich die Situation als Parteivorsitzende unseres Ortsvereins als extrem schwierig. Eine Partei lebt vom lebendigen Austausch, vom inhaltlichen Auseinandersetzen von verschiedenen Handlungsmöglichkeiten bis hin zur Entscheidungsfindung und der Durchsetzung des Mehrheitswillen. Auch wenn sich nach und nach die Coronabedingten Einschränkungen lockern, kann dieser Austausch und die inhaltliche Meinungsfindung nur stark eingeschränkt stattfinden. Viele Parteimitglieder sind per Email erreichbar, eine Telefonkonferenz oder Videokonferenz kann aber praktisch nur mit wenigen stattfinden, sodass die Partei ein wenig gehandikapt ist durch fehlenden Austausch mit vielen Mitgliedern.

Das betrifft natürlich auch unsere Mündener Gesellschaft und deckt sich mit dem, was ich als Gesellschaftsausschuss-Vorsitzende beobachte: das gesellschaftliche Leben war über Wochen  „lahmgelegt“ – sozusagen im Dornröschen-Schlaf und beginnt erst langsam wieder aktiv zu werden.  Was noch gilt: Es können durch das Kontaktverbot keine größeren Treffen stattfinden, kein ausgeprägtes Vereinsleben, keine großen kulturellen Veranstaltungen usw.

Viel schlimmer empfinde ich aber die Auswirkungen, die sich erst als Spätfolgen bei unseren Kindern und Familien zeigen könnten: wochenlang kein Kindergarten, keine Schulen, wo sich Kinder in ihrer Entwicklung im persönlichen Miteinander erleben. Gerade das Miteinander, das Erleben in der Gruppe ist bei allen Kindern enorm wichtig. Aber auch das Vergleichen von Leistungen, das gegenseitige Helfen in der Gruppe konnte über Wochen von den jüngeren nicht erlebt werden. Deshalb halte ich die durchlebte Corona-Situation gerade für die Familien als eine große Herausforderung, die sowohl in Hann. Münden als auch in Deutschland im Umfang ihrer Folgen noch nicht gänzlich eingeschätzt werden kann.

Welche Auswirkungen hat Corona auf die Schulen in und um Hann. Münden?

Diese Antwort sollte vor allem von den Eltern schulpflichtiger Kinder weitergeben werden. Hier können auch sicherlich Lehrer und Ratskollegen in einem anderen Interview beste Auskünfte geben.

Politisch gesehen muss viel in unsere Schulen an moderner IT-Technik investiert werden. Der Digitalunterricht hat gezeigt, dass ungleiche Voraussetzungen vorhanden waren.

Die SPD steht für soziale Gerechtigkeit. Es ist absolut nicht gerecht, wenn Unterricht in digitaler Form stattfindet und eine Gruppe von Kindern über die technischen Voraussetzungen durch Tablets oder PCs verfügt, während die sozial schwächer ausgestatteten Familien sich mit Smartphones behelfen müssen. Deshalb müssen gleiche Voraussetzungen für alle geschaffen werden, unabhängig von gesellschaftlichen Status der Herkunftsfamilie.

Außerdem ist die Aufrüstung der Schulen mit ausreichender Infrastruktur und Geräten eine Grundaufgabe, die in den nächsten Jahren unbedingt stattfinden muss.

Gibt es zusätzliche Maßnahmen für den Bereich Soziales in Hann. Münden?

Dieses ist eine sehr allgemein gehaltene Frage. Was ist unter „zusätzlichen Maßnahmen“ genau zu verstehen?

Als SPD werden wir die Situation in Hann. Münden genau analysieren müssen. Unser politisches Leben ist praktisch lahmgelegt. Wir können keine Diskussionsabende, keine politischen Frühschoppen oder andere Treffen veranstalten. Es wird keinen Wahlkampf herkömmlicher Art geben können. Wir können keine „roten Sofa“-Veranstaltungen anbieten oder SPD-Stände in der Stadt als niederschwelliges Angebot veranstalten, um mit den Menschen von Hann. Münden ins Gespräch zu kommen. Deshalb können wir als SPD diese zusätzlichen Maßnahmen, die vor allem den digitalen Bereich betreffen werden, zwar schon andenken, aber noch nicht gänzlich umsetzen.

Politische Hilfe wird ebenso der kulturelle Bereich benötigen. Gerade hier werden wir neue Wege gehen müssen. Denn z.Zt. sind alle Veranstaltungen „auf Eis gelegt“ – und das geht nicht. Münden mit seine Events hat viele aus der Umgebung angelockt – und deshalb müssen wir über „Auto-Konzerte“, von uns unterstützte Rockfestivals in neuer Form u.v.m. nachdenken

Vor allem wird aber der bisher nicht erwähnte wirtschaftliche Bereich und der Sektor des Einzelhandels und der Gastronomie unser volles Augenmerk erhalten müssen, denn damit lebt Hann. Münden und damit muss das Leben in Hann. Münden interessant bleiben für Mündener und für unsere Gäste.

Es muss unser Ziel sein, das gesellschaftliche und soziale Leben in Hann. Münden so schnell wie möglich, aber auch gefahrlos für uns und unsere Mitmenschen wieder in Gang zu bringen. Die Vereine werden unsere Unterstützung ebenso benötigen wie die Dienstleister aus diesem Bereich. Die SPD steht für soziale Gerechtigkeit. Deshalb müssen wir mit den Gruppen genau abklären, was sie für die Zukunft brauchen und dies unterstützen. Dazu gehören Konzepte, um auch mit Corona-bedingten Einschränkungen von Vereinsleben u.a.m. wieder lebbar und erlebbar zu machen, Sport nahezu uneingeschränkt durchführbar zu machen usw.

Wie setzt sich die Politik ein, um die Auswirkungen von Corona zu lindern?

Hier müssen wir unterscheiden: die agierende Politik auf Ortsebene ist natürlich nachrangig der Bundesebene, die in erster Linie durch Gesetze und Verordnungen die Auswirkungen von Corona zu gering wie möglich zu halten.

Wir vor Ort müssen vor allem sehen, wie diese Richtlinien von uns und den anderen umgesetzt werden, um die Fallzahlen auf einem unteren Level zu halten.

Finanziell gesehen: Hann. Mündens Haushaltslage lässt leider keine freiwillige monetäre Unterstützung für betroffene Firmen und Unternehmen zu.

Gesellschaftlich gesehen: Mit unserer Hilfe werden Konzepte entwickelt, um die Auswirkungen der Coronakrise so gering wie möglich zu halten. Dazu gehören neue Wege im Bereich der Kultur, Hilfe für Familien sowie Förderung von Initiativen zur Überwindung der Coronakrise.

Wir bitten unseren Landtagsabgeordneten Gerd Hujahn, sein Augenmerk auf regionale Fördergelder zu richten und diese Hinweise an die entsprechenden Stellen weiterzugeben.

Inwieweit ist die Digitalisierung an Schulen jetzt vorangeschritten?

Diese Frage muss ich an Experten weitergeben, hier sind sowohl die Schulleitungen als auch die städtische Verwaltung gefragt, die vergangene Situation zu analysieren und die Digitalisierung konsequent auszubauen.

Haben Sie selbst einen digitalen Unterricht mal miterlebt?

Nein, das habe ich bisher weder als Betroffene noch als Angehörige miterlebt.

Wie ist Ihre persönliche Sicht auf Corona und danach?

Corona ist und bleibt eine Herausforderung für unser aller Leben. Epidemien hat es sicherlich schon viele gegeben, Pandemien ebenfalls. Sie gingen immer mit hohen menschlichen Verlusten einher. Dieses Mal soll durch die starken gesellschaftlichen Einschränkungen gerade das vermieden werden. Und die Zahlen sprechen dafür, dass alle bisher getroffenen Maßnahmen dieses Ziel erreichen lassen.

 

Es ist allerdings das erste Mal, dass mit einer Pandemie solchen Ausmaßes umgegangen werden muss. Für die „Nach-Corona-Zeit“ steht eine Analyse an, aus dem ein Konzept der Zukunft entwickelt werden muss. Meines Erachtens wird ein schnelleres Handeln beim nächsten Mal erforderlich sein. Für die einzelnen Bereiche wird es unterschiedliche Umgangsformen mit einem   gefährlichen Krankheitserreger geben müssen. Es müssen Alternativen gesucht werden zu Schul- und Kitaschließungen, zur Belegungssperren von Krankenhausbetten, zu Verschiebungen von Operationen, von Behandlungen herkömmlicher Krankheiten und und und.  Es müssen Alternativen zu solch gravierenden wirtschaftlichen Maßnahmen gefunden werden. Wir haben eine mächtige Aufgabe zu bewältigen, das gilt auch für Hann. Münden.

Was wünschen Sie sich von Stadt Hann. Münden zusätzlich in dieser Situation?

Aus jeder Krise muss man lernen und das beste für die Zukunft heraussuchen. Auch diese Krise hat gezeigt, dass mit modernen und neuen Umgangsformen ein gemeinsames Leben in Hann. Münden möglich ist. Deshalb sehe ich der Zukunft von Hann. Münden gespannt entgegen. Die SPD wird dabei helfen, das Leben in Hann. Münden interessant bleiben zu lassen.

 

 

Informationen/Nachrichten vom Ortsverein                             

 
8. April 2020

Ostern – in diesem Jahr etwas anders

 

Liebe Genossen und Genossinnen,

 

Ostern war in der Vergangenheit ein Familienfest, an dem man sich die Familien trafen und gemeinsame Stunden verbrachten. Dieses Jahr ist alles anders: Ostereinkäufe konnten nicht im herkömmlichen Maße getätigt werden, Treffen mit Freunden können durch die Kontaktsperre nicht stattfinden, wir können das christliche Fest nicht gemeinsam in  den Kirchen und Gemeindehäusern feiern. Stattdessen empfangen wir in unseren eigenen vier Wänden die neuesten Nachrichten zu den Weltereignissen am Fernseher oder am PC– immer in der Hoffnung, dass uns das gefährliche Coronavirus verschont.

Die Nachrichten in den Medien lassen uns erschrecken: neben den individuellen Konsequenzen dieser Pandemie hat sie noch nie dagewesene Auswirkungen im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereich. Und doch zeigt sie auch positive Seiten auf, wie flexibel Politik und Wirtschaft sein kann: Wir erleben, dass deutsche und europäische Autoindustrie schnellstmöglich  umstellt werden kann von herkömmlicher Produktion von z.B. Autoteilen auf die Produktion von Beatmungsgeräten oder im Bereich der Textilindustrie von Kleidung auf  Mund-Nasenschutz-Produktion.

Wichtig ist, dass verantwortliche Politiker mit Hilfe ihrer beratenden Experten die richtigen Entscheidungen treffen. Anhand der weltweiten Corona-Zahlen sehen wir, dass der bisherige Lockdown die richtige Entscheidung war.

Momentan beschäftigt uns die Frage nach dem Ausstieg. Es ist klar, dass nicht zu frühzeitig zum normalen Leben zurückgefunden werden darf, um dem gefährlichen Virus keine Gelegenheit zu einer zweiten Infektionswelle zu geben.

Es ist unser Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz, der sich in den letzten Tagen im europäischen Verbund für  die richtigen Entscheidungen zur Abhilfe der weltweiten Rezession einsetzte und Lösungen erwirkte.

Resultat ist die ein Corona-Hilfspaket von mehr als einer halben Billion Euro, das besteht aus finanziellen Mitteln für Kurzarbeitergeld bis zu 100 Milliarden Euro, von Bürgschaften durch die Eurpopäische Investmentbank von bis zu 200 Milliarden Euro als Kredite für mittelständische Unternehmen und dem Euro-ESM-Rettungsschirm für die europäischen Staaten.

Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz hat gute Arbeit geleistet; er kommt vor allem gut rüber, sodass wir als SPD stolz auf ihn sein können.

Aber auch auf der lokalen Ebene werden wir nach Ostern handeln. Es wird Gespräche mit Einzelhändlern und Gastronomiebetrieben, vor allem aber mit Vereinen, örtlichen Kulturträgern Sporteinrichtungen geben, um gemeinsam aus der Coronakrise herauszukommen. Wir werden die Gesprächspartner vor Beendigung des Lockdowns sprechen und gemeinsam handeln, denn diese Krise ist nur gemeinsam mit dem Zusammenhalt aller zu überwinden. Dazu nutzen wir moderne Kommunikationsformen: Videokonferenzen oder Telefonkonferenzen.

Nehmen wir uns deshalb zu Ostern die Zeit, noch einmal die Krise zu reflektieren und darin die positiven Elemente für die Zukunft zu entdecken.

Wir wünschen Euch ruhige Ostertage! Vor allem aber: bleibt gesund!

 

G. Surup

Informationen vom SPD-Ortsverein Münden:

Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Ortsverein Hann. Münden
Hann. Münden, den 20.03.2020
Mitgliederbrief zur gegenwärtigen Situation
Liebe Genossen und Genossinnen,
als in der vergangenen Woche die diesjährige Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins absagt
und auf einen späteren Termin verschoben wurde, ahnte wohl niemand, wie rasant und mit welchen
weitreichenden Konsequenzen sich unser aller Leben verändern würde.
Ein kleines Virus namens SARS-CoV-2, das noch nicht einmal mit einem herkömmlichen Mikroskop
sichtbar ist, veränderte die ganze Welt, weil es gefährlich ist und unser aller Leben bedroht.
Unser Gesundheitssystem ist eines der besten in der Welt und doch reichen die Kapazitäten nicht aus,
um einer Epidemie solchen Ausmaßes zu trotzen. Es fehlen Krankenhaus- bzw. Intensivbetten,
Pflegepersonal und Ärzte, um gleichzeitig Hunderttausende erfolgreich zu versorgen! Deshalb haben
die verantwortlichen Politiker auf Bundes- und Landesebene die bekannten Schritte eingeleitet,
schränken unser gesellschaftliches, berufliches und privates Leben ein. Mit wenigen sozialen
Kontakten soll die Ansteckungsgefahr reduziert werden. Und doch ist das für alle unbefriedigend:
Läden, Kinos, Restaurants u.v.m. sind geschlossen. Bereits sichtbar ist, die existentielle Bedrohung
von Kleinunternehmen, vor allem kleinen Dienstleistungs-Unternehmen, denn das Verbot der
Ladenöffnung trifft auch uns. Für viele von uns war es bis vor einigen Tagen nicht vorstellbar, dass
Schulen und Kindertagesstätten über Wochen schließen und die Arbeitsstätte mit modernen
technischen Mitteln ins Wohnzimmer verlegt wird. Selbst Sport, der in unserer Gesellschaft einen
hohen Stellenwert einnimmt und für uns als Präventivmaßnahme zur Gesundheit betrieben wird, kann
durch die Schließung von Sportstätten nur unzureichend ausgeübt werden.
Wir wissen nicht, wie lange dieses veränderte Leben geführt werden muss, um die Pandemie so weit
einzudämmen, dass ein normales Leben wieder aufgenommen werden kann. Wichtig ist, dass wir uns
gegenseitig helfen, dazu gehört Nachbarschaftshilfe genauso wie die Unterstützung unserer
Mitmenschen, die als Inhaber eines Betriebs oder als alleinerziehende Mutter / Vater, als Arbeitnehmer
in „Zwangsurlaub“ oder als älterer Mitbürger unsere Unterstützung brauchen.
Das Büro ist derzeit nicht besetzt. Ihr könnt Euch bei Hilfebedarf aber per Email oder telefonisch
melden. Jeder der Hilfe braucht und sich meldet, bekommt unsere Hilfe – individuell abgestimmt. Im
Büro läuft der Anrufbeantworter, der regelmäßig abgehört wird, ebenso wird das Emailkonto täglich
abgerufen.

Kontaktmöglichkeiten:

Ortsverein Hann. Münden
Kirchstr. 4 - 34346 Hann. Münden
Tel. 05541/12660 – Fax 954900
Internet : spdhannmuenden.de
E-Mail: buero@spd-hann-muenden.de


 

Achtung:  Wegen des Corona-Virus fällt die JHV des SPD-OV's Münden am 13.3.20 aus. Siehe nachstehenden Text

Liebe Genossen und Genossinnen,

die Jahreshauptversammlung ist für uns SPD-Mitglieder in jedem Jahr ein großes Ereignis, an dem viele SPD-Mitglieder teilnehmen. Dieses Jahr wird sie überschattet durch eine weltweite Infektionskrankheit, die Pandemie des Coronavirus, fachmännisch: SARS-CoV-2- Infektion genannt. Es wird von allen Seiten empfohlen, alle Versammlungen die nächsten Tage abzusagen.

Wir haben uns im geschäftsführenden Vorstand den Entscheidungsprozess nicht leicht gemacht. Doch wenn wir das Risiko auf Null reduzieren wollen, durch unsere Jahreshauptversammlung die Infektion schneller zu verbreiten, dann bleibt nur eine Konsequenz: Verschiebung der Jahreshauptversammlung auf einen späteren Termin.

Ich sage deshalb die für heute angesetzte Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins ab und bitte um Euer Verständnis. Mein persönlicher Wunsch ist es, dass niemand von uns schwer erkranken wird und wir alle unversehrt durch diese Corona-Krise kommen!

Mit vielen solidarischen Grüßen


Gudrun Surup

SPD OV-Vors.

Sozialpolitik der SPD

Siehe Bericht Themenabend Sozialpolitk 1-2020: